Aktuelles zu Corona

Wie diverse Beiträge von uns auf Facebook und Instagram gezeigt haben fliegen wir wieder, jedoch unter strengen Auflagen aus welchen sich leider auch Einschränkungen für unsere Besucher ableiten. Kurz: Wir dürfen (Stand: 23.06) keine Gastflüge anbieten, die Schulung ist jedoch möglich wenn beide Personen einen Mundschutz tragen, die Cockpits werden bei jedem Pilotenwechsel desinfiziert. Auch war lange Zeit unser Vereinsheim nur eingeschränkt nutzbar. Als Verein leben wir auch davon die Begeisterung von der antriebslosen Fliegerei weiterzutragen, dies ist für uns so momentan nicht möglich, von der so entstandenen finanziellen Lücke mal ganz zu schweigen. Die letzten Wochen haben aber auch gezeigt: Mit viel Disziplin und Sensibilität für das Thema geht es, unsere Sportart findet an der freien Luft statt und wir können leicht Abstand halten. 

Interessenten können wir immer noch unsere preiswerte Schnuppermitgliedschaft ans Herz legen, hier wird man ohne Verpflichtung für einen Monat Mitglied in dem Verein und kann mit Fluglehrer testweise seine Ausbildung beginnen. Meldet euch einfach per Mail an vorstand@lsv-lindlar.de! Wer den Ausblick vermisst wird dafür (zumindest teilweise) entschädigt wenn er uns auf Instagram folgt: Hier veröffentlichen wir fast täglich neuen Fotos.

Bleibt gesund!

Fliegerlager in Dobenreuth

In unserem diesjährigen Fliegerlager ging es für eine große Truppe Lindlarer FliegerInnen erneut nach Dobenreuth. Vor 4 Jahren waren wir bereits dort und hatten viel Freude auf diesem schönen Flugplatz mit vielen netten Leuten zu fliegen. Auch dieses Jahr war es wieder ein tolles Erlebnis, auch wenn es ab und zu drunter und drüber ging.

Schon in der ersten Woche war das Wetter ausgezeichnet. Also war das Motto klar: fliegen, fliegen, fliegen! Und das taten alle. Es wurden Strecken geflogen, zu zweit und alleine und das gute Wetter gut ausgenutzt. Nach einer Außenlandung musste dann die ASK 21 außer Betrieb genommen werden, wegen eines kleinen Schadens, aber von so etwas lassen wir uns ja nicht bremsen (mittlerweile ist der Flieger wieder repariert bei uns). Die restlichen Flugzeuge boten genug Flügelfläche für uns und so machten wir weiter bei bis zu 40 Grad! An den heißesten Tagen entschieden wir uns dann nicht zu fliegen und stattdessen alternativem Programm nachzugehen. So wurde eine Tropfsteinhöhle und ein Schloss ganz in der Nähe besucht. Und wenn man an einem Tag eine Auszeit hatte, konnte man am nächsten Tag mit frischer Motivation in der Flieger steigen. Unsere Schüler haben ordentlich rein gehauen und diverse Streckenflugeinweisungen, Mustereinweisungen und einige F-Schlepp Berechtigungen gemacht. So hat Jule ihren Überlandflug als nächsten Schritt zu ihrem Schein mit 123km geflogen und Joni die praktische C-Prüfung bestanden, die er nach viel Pauken und der bestandenen theoretischen C absolvieren durfte. Aber auch die Scheinpiloten haben den Schein gewahrt und sind reichlich Strecken geflogen. Die zweite Fliegerlagerwoche begann dann mit einem Schock. Bei der Mustereinweisung auf unseren Mistral C hat einer unserer Schüler einen Startabbruch gehabt und dabei den Flieger schwer beschädigt, keine Sorge: Ihm ist natürlich nix passiert. Nach einem Tag Erholung von dem Schock ging es dann auch für uns weiter. Zwar jetzt nur noch mit zwei eigenen Flugzeugen, aber dank des guten Wetters sind trotzdem alle auf ihre Kosten gekommen. Bei Temperaturen in dieser Woche über 40 Grad war auch wieder Alternativprogramm drin, aber selbstverständlich stand das Fliegen im Vordergrund und nach diesem unglücklichen Vorfall kam es natürlich auch wieder zu überaus erfreulichen Ereignissen. Nora hat kurz danach ihre theoretische A-Prüfung mit einem Spitzenergebnis von 100% richtigen Antworten bestanden, doch den Kracher hat sich dann nochmal Jule geleistet: Nach einigen Telefonaten war es ihr möglich am letzten Tag des Fliegerlagers noch ihre finale Prüfung auf unserer ASK 13 zu fliegen und hat diese mit Bravour gemeistert! Der Kommentar des Prüfers zu ihren Landungen war: „Kann Sie eigentlich auch keine Ziellandungen?“ Nach diesem großen Erfolg wünschen wir jederzeit sichere Flüge!

Und damit war das Fliegerlager auch schon vorbei. Am Tag der Abreise hat es geregnet, als würde das schöne Dobenreuth weinen, weil wir wieder in die Heimat fahren. Für uns war es ein sehr aufregendes Fliegerlager, aber es hat uns wieder viel Freude bereitet und wir sind sicher, dass es nicht das letzte Mal in Dobenreuth gewesen sein wird…

Danke an Andreas Ulm für den Bericht!

Schnupperfliegen 2019 auf den 25./26.5 verschoben

Es ist wieder soweit! Am Wochenende des 25.5 und 26.5 findet unser diesjähriges Schnupperfliegen statt.

Das Schnupperfliegen ist ein einmaliges Angebot an Flugbegeisterte und Segelfluginteressierte unseren Verein, die Ausbildung und das Bergische von Oben kennenzulernen. Dabei werdet ihr viel über das Flugzeug und unseren einmaligen Segelflugplatz “auf dem Holzer Kopf” erfahren, ob im Gespräch mit Piloten und Flugschülern bei Kaffee und Kuchen oder bei einem Flug mit Fluglehrer. Bei diesem Flug werdet ihr auf dem Pilotensitz sitzen und einmal selber das Steuer übernehmen. Die Plätze sind begrenzt und da die Teilnahme nur 15,-kostet sind diese auch immer rasend schnell weg. Deswegen bitte umgehend melden solltet ihr ernsthaftes Interesse haben unseren Sport kennen zu lernen! Wie? Am besten über eine formlose Mail mit eurem Wunschdatum (Samstag oder Sonntags, vormittags oder nachmittags) an info@lsv-lindlar.de oder über eine Privatnachricht an unsere Facebook-Seite.

Weitere Informationen bezüglich des Organisatorischen werden dann folgen.

Wir freuen uns auf euch!

Einen Bericht der Rundschau über das Schnupperflugwochenende könnt ihr hier nachlesen.

Wir fliegen wieder

In Lindlar geht es endlich wieder los! Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und sichere Flugsaison 2019. Nach einer langen und umfangreichen Wartung an den Flugzeugen, den Fahrzeugen und der Winde konnten wir jetzt endlich all unsere Flieger aufrüsten und ohne Beanstandungen durch die Jahresnachprüfung bringen. Der Flugplatz auf dem Holzer Kopf ist auch mittlerweile wieder abgetrocknet und schon gemäht, vielen schönen Flügen (auch auf der neulackierten ASK21) steht also nichts mehr im Weg.